Pilotprojekt KI in der Technischen Redaktion
Drei Monate, definierter Scope, dokumentierte Metriken
Ein Pilot, der ehrlich scheitern darf. Mit klarem Anwendungsfall, definierten Erfolgskriterien und einer belastbaren Skalierungs-Empfehlung am Ende. Statt Marketing-Pilot.
Wer braucht das?
Redaktionsleitungen, die KI in der Praxis ausprobieren wollen, ohne ein 18-monatiges Großprojekt aufzusetzen. Voraussetzung: gepflegte Terminologie, mindestens 3 Sprachen, ein konkreter Schmerzpunkt (lange Übersetzungs-Durchläufe, hohe Konsistenz-Anforderungen, repetitive Strukturarbeit).
Wie wir vorgehen
- Pilot-Setup (Woche 1–2)Auswahl des Pilotbereichs (ein Dokumenttyp, eine Sprachrichtung). KI-Tool-Auswahl mit Compliance-Prüfung (DSGVO, Geschäftsgeheimnisse). Definition der Erfolgsmetriken vor Pilot-Start.
- Schulung (Woche 3)Schulung der Redaktion in Prompt-Hygiene, Post-Editing-Routinen, Halluzinations-Erkennung und Compliance-relevanten Prüfschritten.
- Pilot-Betrieb (Woche 4–10)Wöchentliche Reviews mit dokumentierten Befunden. Anpassung von Prompts, Workflows oder Tool-Konfiguration auf Basis der realen Erfahrung.
- Abschluss-Auswertung (Woche 11–12)Konsolidierte Auswertung der Metriken (Erstellungszeit, Prüfaufwand, Reklamationsrate). Belastbare Skalierungs-Empfehlung mit konkretem nächsten Schritt.
Was Sie am Ende in der Hand haben
Häufige Fragen
Was, wenn der Pilot scheitert?
Dann ist das ein wichtiges Ergebnis. Sie haben dann eine belastbare Datenbasis, warum KI in diesem Anwendungsfall nicht trägt — und können das intern argumentieren, ohne sich gegen Modellversprechen verteidigen zu müssen.
Welche KI-Werkzeuge kommen zum Einsatz?
Abhängig vom Anwendungsfall und Ihren Compliance-Anforderungen: GPT-basierte Werkzeuge, Claude, DeepL Pro, Self-Hosted-LLMs (Llama, Mistral) oder spezialisierte Tools wie SDL Trados Copilot.
Wer macht die operative Arbeit im Pilot?
Ihre Redaktion. Schübeler Consulting begleitet, schult und reviewt — die KI-Outputs werden in Ihrem Haus produziert und geprüft. Das ist Voraussetzung dafür, dass Sie nach dem Pilot selbst weiterarbeiten können.
Was kostet die spätere Skalierung?
Stark abhängig vom Ergebnis des Pilots. Wenn der Pilot gut läuft und das Tool sauber integriert ist, sind die Skalierungs-Kosten überschaubar (Lizenzen, Rollout-Schulung, leichte Prozessanpassung). Wenn größere Vorarbeiten nötig sind, wird das im Skalierungs-Plan klar benannt.
Erstgespräch — eine Stunde, kostenfrei
Wir klären in 60 Minuten Ihre konkrete Lage. Sie bekommen am Ende eine schriftliche Einschätzung von einer A4-Seite, mit der Sie intern weiterarbeiten können.